Geschichte des MECO

Ende der 1970er-Jahre trafen sich Modell-Eisenbahnbegeisterte jeweils im Restaurant Pical in Reinach zu einem wöchentlichen Treff. Wenig später konnte im Keller des damals noch von der Gewerbeschule benützten Schulhauses ein erster Raum gefunden werden. Da aber die Anlagenteile nach jedem Abend wieder abgebaut und weggeräumt werden mussten, war man sich schnell einig, dass eine andere Bleibe gesucht werden muss. Im südlichen Teil des Estrichs des Schulhauses wurde man dann schlussendlich fündig. Im Einverständnis mit den Gemeindebehörden konnte das Dachgeschoss entrümpelt, von Taubenkot gereinigt und für eine ordnungsgemässe Benutzung vorbereitet werden. Unzählige Abende wurden für die Planung und den Ausbau des neuen Lokals aufgewendet. Unter der Leitung unseres damaligen Mitgliedes, Theodor Gautschi, wurde gehämmert, gezimmert, gesägt und gemalt. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass der südliche Teil des Estrichs für die Bedürfnisse des Clubs ausgebaut werden konnte und auch die rustikale Konstruktion des Dachstockes erhalten werden konnte.

Um dem Club Strukturen zu geben, erfolgte am 5. April 1983 schliesslich die offizielle Gründung mit den entsprechenden Statuten. Seither trafen sich jeden Montagabend die Mitglieder zum Planen und Basteln - und natürlich auch um ihre HO-Züge fahren zu lassen. Damit niemand zu kurz kam, konnte auf einem Teil der Anlage mit Wechselstrom, auf dem anderen Teil mit Gleichstrom gefahren werden. Die Anlagensteuerung erfolgte analog.

Vieles ist inzwischen schon geplant, gebaut und schlussendlich wieder abgerissen worden. Was aber blieb ist das gemeinsame Interesse an unserem Hobby! Anlagenbesichtigungen bei anderen Clubs oder bei den Mitgliedern, gemeinsame Reisen, Höcks und andere Tätigkeiten runden unser gemeinsames Hobby ab.
Im Laufe des Jahres 2012 durften wir den restlichen Teil des Estrichs von der Gemeinde Reinach übernehmen. Dank diverser finanziellen Unterstützungen und vieler Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder konnten wir uns so räumlich erweitern und die Voraussetzungen für einen geordneteren Vereinsbetrieb verbessern.

Die heutige Wechselstromanlage hat zwei sechs-spurige Abstellbahnhöfe und einen 3-spurigen Bahnhof «Mecowil». Die Strecke umfasst ca. 200 Meter Geleise und ca. 50 Weichen und ist doppelspurig ausgelegt, hat aber eine dazwischen liegende Einspurstrecke. Die ca. 30 Loks werden mit der Win-Digipet-Software gesteuert. Im Moment sind wir an der Feinjustierung dieser Steuerung. Das Rollmaterial, ca. 30 Personen- und ca. 100 Güterwagen gehören vollumfänglich dem Verein.

Beim Gleichstromteil sind ebenfalls ca. 200 Meter Geleise und ca. 50 Weichen vorhanden. Hier stehen wir am Anfang, sollen doch auch hier in Zukunft die vorhandenen ca. 30 Loks auch mit einer separaten Win-Digipet-Software gesteuert werden können. Das Rollmaterial umfasst hier ca. 100 Güterwagen und ca. 50 Personenwagen und gehört ebenfalls dem Verein. Die Gleichstromanlage, die komplett doppelspurig ausgeführt ist, umfasst einen zentralen 4-gleisigen Bahnhof mit den entsprechenden Abstellanlagen und 2 versteckten 6-teiligen Abstellbahnhöfen.

Aber in Sachen Verdrahtung, Geländegestaltung und dessen Ausstaffierung gibt es noch sehr viel zu tun!

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Zögern Sie nicht, kommen Sie bei uns vorbei. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.